Verleihung des CRIION Joachim Frank-Preises für Biomedizinische Forschung und Klinische Medizin
Wir freuen uns, ein besonderes Highlight im akademischen Kalender ankündigen zu dürfen: Am 25. Juni 2026 verleiht das Collaborative Research Institute Intelligent Oncology (CRIION) in Kooperation mit der BioThera – Roland Mertelsmann Stiftung und der Universität Freiburg den CRIION Joachim Frank-Preis für Biomedizinische Forschung und zum zweiten Mal den CRIION Joachim Frank-Preis für Klinische Medizin.
Diese mit jeweils 10.000 Euro dotierten Auszeichnungen würdigen herausragende wissenschaftliche Leistungen, die eine Brücke zwischen theoretischer Forschung und praktischer medizinischer Anwendung schlagen – Bereiche, die unsere gemeinsame Arbeit seit vielen Jahren prägen und verbinden.
Ein besonderer Ehrengast
Wir fühlen uns zutiefst geehrt, den Namensgeber der Auszeichnung persönlich begrüßen zu dürfen: Nobelpreisträger Professor Joachim Frank, PhD (Nobelpreis für Chemie 2017), wird die Festrede halten und die Preisträger persönlich ehren. Seine bahnbrechenden Arbeiten zur Kryo-Elektronenmikroskopie haben das Verständnis biologischer Prozesse auf molekularer Ebene revolutioniert und bilden eine wichtige Grundlage für die moderne Krebsforschung.
Die Preisträger 2026
CRIION Joachim Frank-Preis für Biomedizinische Forschung
Prof. Dr. Robert Zeiser, Universitätsklinikum Freiburg
Professor Zeiser zählt zu den führenden Krebsforschern Deutschlands. Für seine herausragenden Leistungen in der Hämatologie und Immunologie erhielt er 2025 den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis, die höchste deutsche Forschungsauszeichnung. Bereits 2021 wurde er mit dem Deutschen Krebspreis für translationale Forschung geehrt. Seine Forschungsgruppe untersucht seit vielen Jahren, wie Stammzelltransplantationen in der Krebstherapie sicherer und wirksamer werden können. Durch die Entschlüsselung komplexer immunologischer Mechanismen hat sein Team neue Therapieansätze entwickelt, die gefährliche Abstoßungsreaktionen reduzieren und die Überlebenschancen von Patientinnen und Patienten verbessern.
CRIION Joachim Frank-Preis für Klinische Medizin
Arbeitsgruppe ZNS-Lymphom, Universitätsklinikum Freiburg
PD Dr. Florian Scherer, PD Dr. Elisabeth Schorb, Prof. Dr. Jürgen Finke, Dr. Gerald Illerhaus
Die Cooperative Study Group CNS Lymphoma hat sich auf die Erforschung und Behandlung primärer ZNS-Lymphome spezialisiert – seltener, oft aggressiver Tumore des zentralen Nervensystems, die Patientinnen und Patienten vor große Herausforderungen stellen. Unter Leitung der Freiburger Forschungsgruppe wurden mehrere wegweisende internationale Studien durchgeführt, darunter die weltweit größten randomisierten Studien in diesem Bereich. Die MATRix/IELSG43-Studie mit 346 Patienten aus 56 internationalen Zentren und die MARTA-Studie haben neue Behandlungsstandards etabliert und die Therapiemöglichkeiten für diese komplexe Erkrankung entscheidend verbessert.
Über den CRIION Joachim Frank-Preis
Der CRIION Joachim Frank-Preis wurde 2025 erstmalig verliehen und wird jährlich vom Collaborative Research Institute Intelligent Oncology (CRIION) in Zusammenarbeit mit der BioThera – Roland Mertelsmann Stiftung vergeben. Die Auszeichnung würdigt Forschende, die durch ihre Arbeit wesentlich zum Verständnis und zur Behandlung von Krebserkrankungen beitragen und dabei wissenschaftliche Exzellenz mit klinischer Relevanz verbinden.
Veranstaltung
25. Juni 2026, 17:00 Uhr
Haus zur Lieben Hand, Löwenstraße 16, 79098 Freiburg
Wir freuen uns auf einen Abend im Zeichen wissenschaftlicher Exzellenz und inspirierender Gespräche.
| 16.00 Uhr | Welcome Drink und Gelegenheit zum Austausch | |
| 16.45 Uhr | Einlass | |
| 17.00 Uhr | Musikalischer Auftakt
1. Satz Dvorak “amerikanisches Quartett” no. 12 durch Mitglieder des Freiburger Studierenden-Orchesters: Marie Jakob, Jonathan Müller, Lona-Maria Nagel, Katherina Roggenstein |
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| 17.10 Uhr | Begrüßung und Ansprache
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| 17.15 Uhr | Grußwort des Rektorats
durch Prorektor für Studium und Lehre Prof. Dr. Michael Schwarze |
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| 17.25 Uhr | Ansprache CRIION
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| 17.30 Uhr | Laudatio für Prof. Dr. Robert Zeiser
durch Prof. Dr. Justus Duyster |
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| 17:42 Uhr | Preisübergabe Prof. Dr. Robert Zeiser | |
| 17.52 Uhr | Laudatio für die Arbeitsgruppe ZNS-Lymphom:
Prof. Dr. Jürgen Finke, Prof. Dr. Gerald Illerhaus, PD Dr. Florian Scherer und PD Dr. Elisabeth Schorb durch Prof. Dr. Mascha Binder |
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| 18.07 Uhr | Preisübergabe Arbeitsgruppe ZNS-Lymphom | |
| 18.14 Uhr | Musikalische Interlude
1. Satz (Allegro) Mozart Divertimento D, K 136 durch Mitglieder des Freiburger Studierenden-Orchesters: Marie Jakob, Jonathan Müller, Lona-Maria Nagel, Katherina Roggenstein |
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| 18.19 Uhr | Festvortrag
durch Prof. Dr. Joachim Frank |
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| 18.44 Uhr | Musikalische Interlude
3. Satz (Presto) Mozart Divertimento D, K 136 durch Mitglieder des Freiburger Studierenden-Orchesters: Marie Jakob, Jonathan Müller, Lona-Maria Nagel, Katherina Roggenstein |
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| 19:00 Uhr | Get-together mit Fingerfood |
Musikalische Begleitung der Preisverleihung
Die Verleihung der CRIION Joachim Frank-Preise wird in diesem Jahr von einem Ensemble begleitet, dessen Mitglieder eine besondere Verbindung zwischen akademischer Exzellenz und musikalischer Leidenschaft verkörpern. Alle vier Musikerinnen und Musiker sind langjährige Weggefährten aus dem Freiburger Studierenden-Orchester (FSO) und bereichern den Festakt mit ihrer langjährigen Kammermusik-Erfahrung.
Marie Jakob (Violine 1) Begann im Alter von 5 Jahren mit dem Geigenspiel und war von 2017 bis 2022 Konzertmeisterin des FSO. Neben ihrer musikalischen Laufbahn promoviert die Psychologin und Informatikerin aktuell im Rahmen eines DFG-geförderten Graduiertenkollegs an der Universität Freiburg.
Lona-Maria Nagel (Violine 2) Erhielt ihre Ausbildung an der Musikschule Schramberg und musizierte in zahlreichen Ensembles und Musicals. Die Studentin der Humanmedizin ist seit 2025 Stipendiatin der Prof. Dr. Mertelsmann-Stiftung im Rahmen des Deutschlandstipendiums.
Katharina Roggenstein (Viola) Begann ihre Ausbildung an der Bratsche mit 7 Jahren an der Musikschule Freiburg und ist seit 2016 festes Mitglied des FSO. Nach ihrem Studium der Mathematik und Musik ist sie heute in ihrem ersten Berufsjahr als Lehrerin an der Lucian-Reich-Schule in Hüfingen tätig.
Jonathan Müller (Violoncello) Startete seine Cello-Ausbildung mit 6 Jahren in Heidelberg und spielt seit 2015 im FSO. Parallel zu seinem Wirken als Musiker ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Institut für Sportwissenschaften der Universität Freiburg tätig.
